Montag, 13. September 2010

Barcamp Stuttgart 3 Session: Mobile Webanwendung (#bcs3)

Application display on all smart phones
Mobile Webanwendungen, Foto von GoldSpot Media, Flickr

Auf dem 3. Stuttgarter Barcamp habe ich eine Diskussion zum Thema Mobile Webanwendungen angeregt. Es sollte hauptsächlich um die Frage gehen, ob ein natives Look & Feel notwendig ist und wenn ja, welche Methoden und Frameworks dabei helfen können.

Hier in Kurzform eine Übersicht der Ergebnisse:
  • Mobile Webanwendungen vs. Native Webanwendungen
    • für graphisch aufwendige Spiele eignen sich native Apps
    • für existierende Webanwendungen eignen sich hybride Apps
      • = App nur mit Browserfenster, welche Webseite öffnet
    • Warum keine reine mobile Webanwendung?
      • Nutzer wollen Apps besitzen und sammeln
      • Handhabung von Bezahl-Apps einfacher als bezahlte Webanwendungen
    • sollte in jedem Fall schnell sein
    • Markeninhaber wollen "Logo" auf Mobilgeräten platzieren um ihre Marke zu verbreiten
  • Natives Look & Feel
    • ist nicht zwingend (Geschmacksache)
    • Hauptsache die Anwendung funktioniert (Beispiel: mobile StudiVZ-Seite)
    • UI sollte schnell reagieren
    • wenn die zu Grunde liegende Webseite unbekannt ist, bietet sich das native Look & Feel an (ermöglicht schnelles zurechtfinden)
    • die meisten Nutzer erkennen kaum einen Unterschied zwischen einer nativen App und einer Web-App, die nativ aussieht
  • HTML 5 Möglichkeiten auf mobilen Browsern
    • es funktioniert schon recht viel: Push, Geo-Location, UI-Events
    • JS-Frameworks: YUI 3, jQTouch, Sencha Touch, iWebKit
      • keiner der Anwesenden hat ernsthaft damit etwas gemacht, wenn nur ausprobiert
    • Problem ist Windows Phone 7, da es kein HTML5 kann

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